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Archiv 2012 - Bilder des Monats

 

Aktuelles Bild des Monats

TPG Be 6/10 1804 am 31. Dezember 2011 bei der Haltestelle Stand

Die Transports publics genevois (TPG) haben bei Stadler 32 Be 6/10 des Typs TANGO Léman mit den Nummern 1801 bis 1832 bestellt. Ende 2011 waren sechs TANGO-Tram im Bestand der TPG und wurden intensiv eingesetzt. Der TANGO Léman hat einen Niederfluranteil von 75 %. Die Drehgestelle direkt hinter den beiden Führerständen sowie das Mitteldrehgestell sind Triebdrehgestelle. Die Fahrwerke unter den kurzen Wagenkasten sind nicht angetrieben. Die Serie wird bis 2014 ausgeliefert. Es besteht eine Option für 24 weiter TANGO Léman. Gegenüber dem ursprünglichen Projekt wurden sieben satt sechs Einstiegstüren pro Seite eingebaut. Die Fahrzeuge haben einen einzigen Stromabnehmer über dem Führerstand I. Je nach Fahrtrichtung befindet er sich entweder ganz vorne oder hinten.

 

Januar A

BABHE Te 216 924 am 14. Februar 2011 in Bure

Die Armee betreibt in Bure einen Panzerwaffenplatz. Die Transporte dorthin erfolgen über eine Zweiglinie ab dem SBB-Bahnhof Courtemaîche. Um Wagen, auch wenn keine Streckenlokomotive anwesend ist, zu manövrieren wurde bei der Eröffnung 1965 ein elektrischer Traktor Te''' von SLM und MFO geliefert. Lange hatte das Fahrzeug keine Nummer und nur ein gegossenes Schild CCG. Anlässlich der Revision von 1999 erhielt es die UIC-Nummer Te 216 924-1. Der Einsatz dieses eher unbekannten Fahrzeuges erfolgt nur bei Bedarf und deshalb kann es wochenlang das kleine Depot in Bure nicht verlassen.

 

Januar B

JŽ 665-010 am 24. Juni 1976 in Titovo Užice

Am 30. Mai 1976 wurde die 476 Kilometer lange Strecke Belgrad - Bar eröffnet. Die Luftlinie zwischen den beiden Enbahnhöfen beträgt gerade 300 km. Diese Gebrigsstrecke mit 25 Steigung kulminiert auf 1032 Meter über Meer und weist 234 Brücken und 254 Tunnels auf. Die kumulierte Länge der Tunnel beträgt 114,437 Kilometer. Der längste Tunnel befindet sich zwischen Bar und Titograd und misst 6171 Meter. Die kumulierte Länge der Brücken beträgt 14,593 Kilometer. Die Mala Rijka-Brücke misst 498 Meter und hat eine Höhe von 201 Meter und ist die eindrücklichste der ganzen Strecke. Die ersten beiden Streckenabschnitte Resnik - Vreoci und Titograd (heute Podgorica) - Bar werden 1958 eröffnet. Zur Betriebseröffnung wurden von Montreal Locomotive Works (MLW) zwanzig Diesellokomotiven Typ MX-626 beschafft die bei den JŽ als 665-001 bis 665-020 numeriert sind. Es waren dies die ersten Diesellokomotiven in Jusgoslawien, die eine elektronische Regelung erhielten. Im Gegensatz zu den ebenfalls sechsachsigen GM-Lokomotiven JŽ-Baureihe 661 mit 1640 kW leistet der ALCO-Dieselmotor vom Typ 251 F, der ebenfalls sechsachsigen 665, 2022 kW. Die Höchstgeschwindigkeit von 127 km/h der 117 Tonnen schweren Lokomotive konnte auf der Linie nach Bar nicht ausgefahren werden. Mit der durchgehenden Elektrifikation mit 25 kV 50 Hz bis an die Adria wurden die MLW-Lokomotiven durch sechsachsige Elektrolokomotiven JŽ-Baureihe 461 abgelöst. Je hälftig waren die Lokomotiven auf die Depots von Beograd und Titograd aufgeteilt. Heute ist keine Lokomotive mehr betriebstüchtig. Mehrere befinden sich als Ruinen auf dem Netz der serbischen Eisenbahnen ŽS (Foto Sébastien Jacobi).

 

Januar C

TRN BDe 4/4 3 am 13. Oktober 2011 in Le Locle

Im Jahr 1950 wurden die beiden meterspurigen Strecken La Chaux-de-Fonds - Les Ponts de Martel und Le Locle - Les Brenets der Chemins de fer des montagnes neuchâteloises (CMN) mit 1500 Volt Gleichstrom elektrifiziert. Reggiane, TIBB und BBC lieferten die Triebwagen CFe 4/4 1 bis 5 und die Steuerwagen Ct4 11 und 12. Von 1986 bis 1987 modernisierte Ramseyer + Jenzer in Biel die drei Triebwagen BDe 4/4 2, 3 und 5. Dabei erhielten die Fahrzeuge anstelle der Senkfenster Festfenster mit Klappoberlicht, eine neuen Innenausstattung und modernisierte Führerstände. Seit 1. Janaur 1999 heisst die Bahngesellschaft neu Transports régionaux neuchâtelois (TRN). Seit diser Fusion hat der Anstrich schon mehrmals gewechselt. Der BDe 4/4 3 trägt den letzten TRN-Anstrich, der anlässlich der Fusion mit den Neuenburger Verkehrsbetriebe TN sehr grün werden sollte. Die 2011 vorgesehene Fusion wurde aus politischen Gründen verzögert. Bei den BDe 4/4 2 bis 5, die heute noch existieren, handelt sich um die ältetesten in der Schweiz im regelmässigen Personenverkehr eingesetzten Triebwagen. Zwischen Les Brenets und Le Locle kommt nur dieser Fahrzeugtyp mit Jahrgang 1950 zum Einsatz, während ab Les Ponts-de-Martel fast ausschliesslich die modernen BDe 4/4 6 bis 8 verkehren.

 

Februar A

FEVE Diesellok 1403 am 21. September 1982 in Santander

Henschel baute für verschiedene Bahnen schmalspurige Streckendiesellokomotiven. 1964 erhielt die meterspurige Grubenbahn Sierra Menra im Nordosten Spaniens drei und 1966 zwei Diesellokomotiven mit den Nummern 1001 bis 1005. Nach der Schliessung des Schmalspurbahnbetriebes gelangten die Lokomotiven 1973 an die FEVE, die sie in Nordspanien einsetzte. Der ursprüngliche blaue Anstrich mit roter Zierlinie wurde bei der FEVE in blau mit silbrigen Zierlinien abgewandelt. Rasch wurden die Lokomotive in rot und silber umgestrichen. Mitte der achtziger jahre bekamen die fünf bei den FEVE als 1401 bis 1405 bezeichneten Lokomotiven einen Anstrich in grau, rot und orange. Dieser wich Anfang der neunziger Jahre einem Anstrich in weiss mit gelb. Für Güterzuglokomotiven war dieser Anstrich nicht ideal, besonders wenn Kohlezüge befördert wurden. Als erste Lokomotive gelangte die 1404 1992 an die Chemins de fer de Provence wo sie als BB 1200 bezeichnet wurde. Die Brohltalbahn übernahm 1998 die 1405. Die modernisierten Lokomotiven 1401 bis 1403 wurden 2007 nach Argentinien verkauft, wo sie auf Línea Belgrano Sur verkehren. Lokomotiven sehr ähnlicher Bauart findet man in Thailand. Diese Meterspurlokomotiven tragen die Nummern 3001 bis 3027. Zwei Stück gelangten ins afrikanische Togo, wo die Nummern 1101 und 1102 schon nach kurzer Zeit wegen Unfällen ausgemustert wurden. Für die Spurweite von 760 mm baute Henschel zehn Lokomotiven, die als 75.001 bis 75.010 auf der bulgarischen Schmalspurstrecke Septemvri - Dobrinischte fahren.

 

Februar B

SBB RABe 511 007 am 18. Februar 2012 in Wettingen

Mitte 2008 bestellte die SBB bei Stadler 50 sechsteilige Doppelstockzüge für die S-Bahn Zürich. Der Rollout des ersten Fahrzeuges erfolgte am 4. Juni 2010 in Altenrhein. Danach begann die schrittweise Inbetriebnahme dieser sehr komplexen Züge. Seit Anfang 2012 setzt die SBB diese Züge in Zürich ein. Die Züge für die Zürcher S-Bahn sind als RABe 511 001 bis 050. Mit diesen 300 Fahrzeugen werden zusätzliche Angebote gefahren. Für den Einsatz als "Regio-Express" wurde Mitte 2010 eine erste Option von 24 vierteiligen RABe 511 101 bis 124, die 2012/2013 geliefert werden, eingelöst.

 

Februar C

RhB Gm 4/4 241 am 8. Febraur 2012 in Landquart

Die RhB Gm 4/4 241 hat eine bewegte Geschichte hinter sich. 1959 wurde sie von MaK in Kiel an die Zementfabrik in Itzehoe als Lokomotive 8 mit einer Spurweite von 860 mm ausgeliefert. 1967 wurde sie an die Kreisbahn Leer-Aurich-Wittmund verkauft und von Schöma auf 1000 mm umgespurt. Neu hiess sie bei der LAW D 08. Nach zwei Jahren Einsatz wird sie nach einem Schaden an der Antriebsanlage abgestellt. 1971 gelangt sie zur Brohltal-Eisenbahn und heisst neu D 4. Auch hier bewährt sich die Antriebsanlage nicht und es kommt regelmässig bei grösseren Anhängelasten zu Problemen und 1989 zum Verkauf an die Rhätische Bahn. Hier wird die Lokomotive nach einem Neuanstrich und technischen Anpassungen als Gm 4/4 241 in Betrieb gesetzt. Auch hier ist sie wegen dem Antriebsstrang ein Dauergast in der Werkstätte und wurde Mitte der neunziger Jahre defekt abgestellt. Nach einem durchgreifendem Umbau in der eigenen Werkstätte, mit Ersatz des gesamten Antriebstanges, kam die Lokomotive 1999 wieder zum Einsatz. Seither ist sie meistens in Landquart und Untervaz im Rangierdienst anzutreffen. Anlässlich der Modernisierung konnte auch die Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h erhöht werden, was die Überfuhrfahrten beschleunigt.

 

März A

TPF Te 2/2 15 am 9. Februar 2012 in Bulle

Die Freiburger Bahnen kauften 1987 bei CFD in Frankreich einen meterspurigen Dieseltraktor. Das Fahrzeug wurde als neu verkauft. Die Gleitlager wie die altmodische Form verrieten jedem Fachmann, dass es sich nicht um einen Neubau, sondern um einen Umbau handelte. Der Antriebsstrang hat einen Mercedes-Dieselmotor und einen hydraulischen Wandler mit drei Gängen. Für das Manöver von Normalspurwagen waren vier elektrische Traktoren (Te 2/2 11, 12 und Te 4/4 13, 14) mit Komponenten, die um die hundert Jahre alt waren, im Einsatz. Die TPF hatten für den Verkehr mit Normalspurwagen nach Broc den Bedarf eines leistungsfähigen Fahrzeuges für den Rangierdienst in Bulle, das beim Verlad und Ablad der Normalspurwagen auf Rollböcke eingesetzt werden konnte. Der Dieseltraktor wurde deshalb nochmals in der eigenen Werkstätte in Bulle Planchy modernisiert und mit einer Drehstromausrüstung versehen. Ab der Fahrleitung wird der Wechselrichter mit 900 Volt Gleichstrom gespiesen. Der nachgeschalte Drehstromindustriemotor treibt den hydraulischen Wandler an. So haben die TPF vermutlich das einzige Triebfahrzeug weltweit, dass ab einer Gleichstromfahrleitung gespiesen wird und ein Wechselrichter einen Drehstrommotor speist, der über eine hydraulischen Wandler die Achsen antreibt. Das umgebaute Fahrzeug ist seit Ende März 2010 wieder in Bulle im Einsatz.

 

März B

Thello 36011 am 10. März 2012 in Paris Gare de Lyon

Seit dem Fahrplanwechsel von Dezember 2011 verkehrt zwischen Paris und Venedig ein privates Nachtzugpaar mit den Nummern 220 und 221. In Italien und der Schweiz wird die Traktion des maximal vierzehn Wagen zählenden Zuges von den Staatsbahnen gestellt. In Frankreich hat Thello bei der SNCF-Mietgesellschaft Akiem drei Lokomotiven des Typs "Astride" mit den Nummern 36007, 36011 und 36015 gemietet. Diese von Alsthom 1998 gelieferten Lokomotiven sind für den Verkehr nach Belgien und Italien ausgelegt und können unter 25 kV 50 Hz, 1,5 und 3 kV Gleichstrom verkehren. Mit diesem Fahrzeug könnte man über den Grenzbahnhof Modane ohne Lokomotivwechsel verkehren. Der Zug fährt aber über die Simplonstrecke. Sie kommen somit nur zwischen Vallorbe und Paris zum Einsatz. Der Fahrplan ist so ausgelegt, dass eine Lokomotive für die Traktion in Frankreich genügt. In Vallorbe besteht genügend Aufenthaltszeit um die Lokomotive wieder verwenden zu können. Eine zweite Lokomotive steht in Paris einsatzbereit und dient dem Rückstellen des Zuges von der nahe gelegenen Wartungsanlage. Ein Zurückschieben des Zuges über wenige Kilometer ist nicht zulässig. Die dritte dient als Reserve erlaubt die fristgerechte Instandhaltung. Der SNCF-Anstrich wurde von Thello kaum verändert. das leicht schräge Band mit dem farbigen Schriftzug findet man auch auf den Reisezugwagen wieder. In Paris Gare de Lyon haben die langen Bahnsteige bis etwa 420 Meter Länge, was die Zuglänge auf vierzehn Wagen begrenzt. Thello ist ein gemeinsames Unternehmen von Trenitalia und Veolia Transdev.

 

März C

PKP ST44-1113 am 27. Mai 2003 in Pruszcz Gdanski

Von 1966 bis 1988 beschaffte die polnische Staatsbahn Polskie Koleje Panstwowe (PKP) 1182 Diesellokomotiven mit elektrischer Leistungsübertragung des Typs M 62 bei der Lokomotivfabrik in Vororshilovgrad. Gleiche Lokomotiven wurden von der ostdeustchen DR, den CSD und MAV beschafft. In Polen haben die allgemein als Taigatrommeln bekannten Lokomotiven den Übernahmen "Gagarin". Neben den Lokomotiven für eine Spurweite von 1435 mm, die ab ST44-001 numeriert sind, gibt es bei den PKP auch 68 Exemplare, die auf der Linia Hutnicza Szerokotorowa (LHS) mit 1520 mm Spurweite von Hrubieszów nach Slawków Poludiowy verkehren sind ab ST44-2001 numeriert.

 

April A

PKP Cargo ST44-1233 am 8. April 2012
in Laskowice Pomorskie

1980 Lieferte die Lokomotivefabrik in Lugansk die ST44-1012 an die polnische Staatsbahn Polskie Koleje Panstwowe (PKP). Im Jahr 2011 erhielt sie bei PESA in Bydgoszcz eine Revision und wurde bei PKP Cargo in ST44-1233 umnumeriert.

 

April B

Rail Polska M62M-007 am 18. April 2012 in Radzionkow

Rail Polska übernimmt von der estnischen Staatsbahn mehrere Einfach- (M62) Doppellokomotiven (2M62). Diese werden anlässlich der Modernisation mit amerikanischen Leistungsübertragungen aus Diesellokomotiven des Typs F40PH ausgerüstet. Deshalb weicht die Lokomotive in vielen Details von den von Lugansk gelieferten Lokomotiven wesentlich ab.

 

April C

Bronislaw Plata M62-3518 am 2. April 2012 in Szcecin Dabie

Der Lokomotivvermieter Bronislaw Plata vermietet seit 2010 die Taiga-Trommel M62-3518 an Kolej Balticka. Die Lokomotive wurde 1979 für die polnische Staatsbahn Polskie Koleje Panstwowe (PKP) von der Lokomotivfabrik in Lugansk mit der Nummer ST44-934 gelieferte. Nach zwanzigjährigem Einsatz wurde sie 1999 an die Prignitzer Eisenbahn verkauft, wo sie die Bezeichnung V 200.07 erhielt. 2004 wurde sie an CTL Logistics weiterverkauft und in ST44-R007 umgezeichnet. 2010 wurde sie vom Lokomotivvermieter übernommen und mit dem Fahrzeugtyp und der Fabriknummer als M62-3518 bezeichnet.

 

Mai A

CJ Ee 936 151 und 153 am 9. Mai 2012 in Bonfol

Am 9 Mai 2012 konnten erstmals zwei durch die CJ-Werkstätte in Tramelan umgebaute ehemalige Rangierlokomotiven Ee 3/3 der Post zusammengekuppelt werden. Die Lokomotiven erhielten bei diesem Umbau die Zugsicherung für Streckeneinsätze und die Steuerung für Mehrfachtraktion und den roten CJ-Anstrich. Die übernommenen Fahrzeuge sind als Ee 936 151 bis 153 bezeichnet.

 

Mai B

TRN Tm 2/2 11 + CJ X 833 + X 831 + Kk 345 + Kk 341 am 21. Mai 2012 zwischen La Combe und Bollement

Am 21. Mai 2012 begann der Grossumbau des Bahnhofs Glovelier. Dabei wird der Einstieg für die Fahrgäste im Strassenbereich aufgegeben und es entsteht ein neuer Perron für die Reisezüge. Auch der Containerumlad verschwindet von der Strasse und wird auf die Fläche der ehemaligen Güterhalle verlegt. Parallel dazu werden auch Sanierungsarbeiten an den Tunnels zwischen Bollement und Combe-Tabeillon durchgeführt. Da bei den Chemins de fer du Jura zu wenig geeignete thermische Triebfahrzeuge für diese Bauarbeiten vorhanden sind, wurde von den TRN für die Tunnelarbeiten der 1983 von RACO gelieferte Dieseltraktor Tm 2/2 11 angemietet.

 

Mai C

LHS ST44-2003 am 16. April 2012 bei Kozlów

Zwischen 1977 und 1980 wurden durch die Lokomotivfabrik in Voroshilovgrad für die Breitspurstrecke Linia Hutnicza Szerokotorowa (LHS) 68 Lokomotiven des Typs M 62 mit den Nummern ST44-2001 bis 2068 geliefert. Bis heute wurden die Lokomotiven ST44-2002, 2005, 2014, 2019, 2022, 2028, 2029, 2040, 2041, 2047, 2048, 2051, 2063, 2064 und 2065 ausgemustert. Die Lokomotiven ST44-2060 und 2067 werden von Fablok modernisiert und erhalten einen Caterpillar-Dieselmotor. Sie werden 2008 in ST44-3001 und 3002 umgezeichnet. Man erkennt sie am blau-weissen Anstrich. Am Lokomotivkasten werden nur kleine Modifikationen durchgeführt. Die Firma Newag baut 2007/08 zehn und 2010 nochmals sieben Lokomotiven um. Sie werden als ST40s-01 bis 17 bezeichnet. Die Lokomotiven werden neu aufgebaut und haben zwei ausserhalb des Kastens liegende Verbindungen zwischen den beiden Führerständen. Der Führerstand weist nur noch eine Frontscheibe auf. Der Dieselmotor, der Generator und die sechs Fahrmotoren werden von General Electric geliefert. Die Spenderfahrzeuge für diese als Neubauten zu klassierenden Fahrzeuge sind grösstenteils nicht bekannt. Heute sind noch 50 Lokomotiven im Ablieferungszustand vorhanden. Diese werden in Doppeltraktion vor den Güterzügen zwischen Hrubieszów an der ukrainischen Grenze und Slawków Poludiowy in der Region Katowice eingesetzt. Am 16. April 2012 fährt die ST44-2003 mit einem Zug aus Hrubieszów bei Kozlów vorbei.

 

Juni A

SBB Ee 933 001 am 4. Juni 2012 in Genève

Zwischen 1962 und 1963 nahmen die SBB zehn Viersystem-Rangierlokomotiven Ee 3/3 IV 16551 bis 16560 in Betrieb, die von SLM und Sécheron erbaut wurden. Im Jahr 1994 beginnt der Ersatz der Quecksilberdampfgleichrichter durch Gleichrichter mit GTO-Thyristoren, die die durch den Transformator heruntertransformierte Wechselspannung in Gleichstrom umwandeln, in der Werkstätte Yverdon. Bei diesem von 1994 bis 1998 dauernden Umbauten werden die Lokomotiven in Ee 934 551 bis 560 umgezeichnet. Auf Anfrage von ABB wird 2011 die Ee 934 560 auf PETT (Power Electronic Traction Transformer), einem Leistungselektronik-Traktionstransformator auf IGBT-Technologie umgerüstet. Der Primärstrom wird von Halbleiterelementen auf eine höhere Frequenz transformiert. Dieser hochfrequente Strom kann dann mit sehr kleinen Transformatoren auf ein tieferes Spannungsniveau gebracht werden. Der Gleichstromteil der Lokomotive mit zwei entweder in Serie oder parallel geschalteten Fahrmotoren bleibt unverändert. Die neu als Ee 97 85 1 933 001 bezeichnete Rangierlokomotive kann unter 15 kV 16,7 Hz sowie 3 und 1,5 kV Gleichstrom verkehren. Die usprüngliche Speisespannung von 25 kV 50 Hz wurde aufgegeben, um den PETT nicht übermässig kompliziert ausführen zu müssen. Die Prototyplokomotive wird in Genf eingesetzt, vor den Türen des Umbauers ABB, wo sie unter 15 kV 16,7 Hz und 1,5 kV Gleichstrom verkehrt.

 

Juni B

CGTE Ce 2/4 80 am 17. Juni 2012 in Genève

Am Wochenende des 16./17. Juni 2012 wurde in Genf 150 Jahre Strassenbahnbetrieb mit einer Fahrzeugparade gefeiert. Dabei wurden folgende Fahrzeuge eingesetzt: Pferdetramanhänger 1 aus Neuenburg, das Dampftram 12 aus Bern, der Genfer Gepäcktriebwagen Fe 4/4 151 von der Museumsbahn Blonay - Chamby mit dem Ce 2/4 80 in Schlepp, der CGTE-Zweiachser Ce 2/2 125, die CGTE Ce 4/4 67 mit Anhänger C4 363, der Genfer Standard-Zug Be 4/4 729 mit Anhänger B 303 und alle Gelenkwagentypen. Der Ce 2/4 80 wurde 1901 von Schlieren mit einer AEG-Elektroausrüstung geliefert. Im Jahr 1910 wurden die offenen Endplattformen verglast, um dem Fahrpersonal mehr Komfort zu bieten. Dieser Fahrzeugtyp wurde auf der Linie ins französische Annemasse eingesetzt, bis sie 1958 geschlossen wurde. 1959 wird der Triebwagen 80 der Association pour le Musée des Transporst Urbains, Interurbains und Ruraux (AMTUIR) in Paris geschenkt, nachdem es in den Zustand von 1901 zurückversetzt wurde. Lange war das Fahrzeug im Museum von St-Mandé zu besichtigen. Nach dessen Schliessung wurden alle Fahrzeuge zwischengelagert und zum Teil mehrmals verschoben. Im Frühjahr 2012 musste AMTUIR die Sammlung in einer Halle in Noyon räumen. Die TPG haben die Gelegenheit ergriffen, dass Fahrzeug nach 53 Jahren nach Genf zurückzuholen, um es an der Parade zu zeigen. Die Aufarbeitung wurde dem Genfer Tramclub AGMT übertragen. In der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit konnte es so hergerichtet werden, dass es geschleppt auf dem Genfer Tramnetz verkehren konnte.

 

Juni C

RhB Ge 2/4 212 am 20. Juni 2012 in Granges-Paccot

Die Rhätische Bahn beschaffte 1912/13 anlässlich der ersten Elektrifizierung im Engadin sieben kleine Elektrolokomotiven Ge 2/4 201 bis 207 bei SLM und BBC. Diese mit Repulsionsmotoren ausgerüstete Lokomotiven wurden grösstenteils in den vierziger Jahren modernisiert. In den Jahren 1943/44 wurden die Ge 2/4 202, 206 und 201 zu Rangierlokomotiven umgebaut und erhielten die Nummern 211 bis 213. 1945/46 folgten die Ge 2/4 203 und 204 , die mit einer neuen elektrischen Ausrüstung zu den Streckenlokomotiven Ge 2/4 221 und 222 umgebaut wurden. Die 1913 gebaute Ge 2/4 212 war von 1943 bis 2006 im Rangierdienst eingesetzt. Nach deren Ausmusterung wurde die orange Lokomotive durch die Werkstätte Landquart mit dem alten braunen Anstrich versehen, bevor sie im Jahr 2006 nach Granges-Paccot kam. Hier steht die gepflegte Lokomotive vor der grossen Modelleisenbahnanlage Chemins de fer du Kaeserberg als Anziehungsobjekt. Von den drei zu Rangierlokomotiven umgebauten Fahrzeugen ist es die letzte, die noch existiert.

 

Juli A

CJ Ee 91 85 4 936 151 und 153 am 3. Juli 2012 in Bonfol

2010 wie 2011 haben die Chemins de fer du Jura die Ee 3/3 11, 10 und 9 von der Post übernommen. Diese werden schrittweise ab September 2010 wieder in Betrieb genommen nachdem sie mit Zugsicherung für den Streckendienst und mit Vielfachsteuerung ausgerüstet wurden. Nach diesem Umbau, mit Neuanstrich in rot, werden die Lokomotiven als CJ Ee 91 85 4 936 151 bis 153 bezeichnet. Am 3. Juli 2012 fanden in Bonfol erstmals Probefahrten in Doppeltraktion statt, dabei wurden alle Funktionen ausgetestet. Die Doppeltraktion wird es erlauben die Güterzüge der Deponiesanierung in Bonfol mit einem statt zwei Lokomotivführern durchzuführen. Der Umbau dieser elektrischen Lokomotiven erfolgt in der Werkstätte der Chemins de fer du Jura in Tramelan, wo auch das notwendige Engineering gemacht wurde.

 

Juli B

MGB HGm 4/4 61 am 6. Juli 2012 in Gletsch

Die Rätische Bahn und die Furka - Oberalp-Bahn bestellten bei SLM, BBC und MFO im Auftrag der Armee je zwei fahrdrahtunabhängige Lokomotiven. Die beiden RhB-Lokomotiven Gem 4/4 801 und 802 wurden 1968 geliefert und können auch auf der Bernina-Strecke unter 1000 Volt Gleichstrom ab Fahrleitung verkehren. Ein Teil der elektrischen Ausrüstung liefert auch SAAS. Im gleichen Jahr bekommt die FO ihre beiden HGm 4/4 61 und 62. Diese Lokomotiven können nur fahrdrahtunabhängig verkehren. Jede Lokomotive hat zwei Cummins-Dieselmotoren, die in den letzten Jahren durch neue vom gleichen Hersteller ersetzt wurden. Die Lokomotiven können auch mit halber Leistung mit einem einzigen Dieselmotor eingesetzt werden. Die Leistungsübertragung erfolgt bei beiden Versionen elektrisch. Die beiden FO-Lokomotiven sind mit Zahnraddrehgestellen ausgerüstet, während die RhB gleiche Drehgestelle hat, wie die wenige Jahre vorher gebauten Triebwagen ABe 4/4 41 bis 46 der Berninalinie. Die Dampfbahn Furka-Bergstrecke mietet im Sommer eine der Matterhorn Gotthard Bahn-Lokomotiven um zusätzliche Züge zwischen Oberwald und Gletsch zu führen. Es ist die einzige Möglichkeiten in der Schweiz fahrplanmässig auf Meterspur mit einem Dieselzug zu fahren.

 

Juli C

BLS Re 486 506 am 26. Juli 2012 in Basel Badischer Bahnhof

Nach den zwanzig zwischen 2002 und 2004 beschaften Re 485 001 bis 020, die für bezüglich Zugsicherung für den Verkehr in der Schweiz und Deutschland ausgerüstet waren, lieferte Bombardier 2008/2009 die zehn Re 486 501 bis 510, die zusätzlich auch in Italein verkehren können. Diese Mehrsystemlokomotiven können unter 15 kV 16,7 Hz und 3000 V Gleichstrom verkehren. Theoretisch kann sie auch unter 25 kV 50 Hz eingesetzt werden, aber es sind keine passende Zugsicherungen für die damit elektrifiziertenLänder eingebaut. In Italien sind diese Lokomotiven bei Nord Cargo immatrikuliert. Die Re 485 werden prioritär ab den nördlichen italienischen Grenzbahnhöfen nach Deutschland und die Re 486 ab den südlichen deutschen Grenzbahnhöfen nach Italien eingesetzt. Im innerschweizerischen Verkehr trifft man die klassischen braunen Re 4/4 der BLS an.

 

August A

BLS Re 486 509
am 23. Juni 2012
in Liestal.

BLS Re 486 502 + 501
am 23. Juni 2012
in Liestal.

BLS Re 486 503
am 6. Juli 2012
in Airolo.

 

SBB RABe 511 102 am 4. August 2012 in Allaman

Die SBB haben Mitte 2008 fünfzig sechsteilige Doppelstockzüge für die Zürcher S-Bahn bestellt. Die Auslieferung begann 2011 und ab dem Fahrplanwechsel 2011/2012 werden die ersten Fahrzeuge eingesetzt. Ein Zug besteht aus zwei Triebköpfen mit einer Dauerleistung von je 2000 kW und vier Zwischenwagen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Die Spitzenleistung des Zuges liegt mit 6000 kW in der Grössenordnung einer modernen Elektrolokomotive, wobei acht Achsen angetrieben sind. 2010 löst die SBB eine erste Option für 24 vierteilige Doppelstockzüge für den Einsatz als Regio Express RE. Die Leistung ist unverändert. Seit Juni 2012 werden die ersten Züge zwischen Lausanne und Genf eingesetzt. Die BLS nimmt in der zweiten Hälfte 2012 die ersten der 28 bestellten vierteiligen Doppelstockzüge in Betrieb. Die BLS-Fahrzeuge entsprechen den letzten Anforderung bezüglich Kollisionsverhalten.

 

August B

SBB RABe 511 004
am 18. Februar 2012
in Wettingen.

SBB RABe 511 102
am 4. August 2012
in Genève.

SBB RABe 511 007
am 18. Februar 2012
in Wettingen.

 

SBB ETR 610 005 am 4. August 2012 in Allaman

Die SBB haben Anfang August 2012 bei Alstom für 250 Millionen acht siebenteilige Neigezüge des Typs ETR 610 bestellt. Die SBB betreibt bereits sieben ETR 610 mit den Nummern 005, 006, 007, 009, 010, 013 und 014. Die Fahrzeuge wurden nach der Auflösung von Cisalpino Ende 2009 hälftig auf SBB und Trenitalia aufgeteilt. Diese als CIS 2 bezeichneten Fahrzeuge hatten auch eine lange Inebtriebnahme, bis sie fahrplanmässig eingesetzt werden konnten. Statt ab Ende 2007 fahrplanmässig eingesetzt zu werden, wurden sie erst zwei Jahre später verwendet. Die neu bestellten Neigezüge sollen ab Dezember 2015 im Verkehr nach Italien zum Einsatz kommen. Wenn man den Gesamtpreis durch die Anzahl Wagen teilt, stellt man fest, dass der Wagenpreis höher ist als der einer modernen Elektrolokomotive.

 

August C

CIS ETR 610
am 30. Oktober 2009
in Busto Arsizio.

Trenitalia ETR 610 008
am 8. Januar 2010
in Thun.

SBB ETR 610 014
am 23. Juni 2012
in Liestal.

 

CJ Tm 2/2 511 am 27. August 2012 in Saignelégier

Im Jahr 2010 übernahmen die Chemins de fer du Jura den ehemaligen SBB Tm''' 9455, der Anfang 1986 von RACO mit der Fabriknummer 1916 geliefert wurde. Das Fahrzeug war in der Ostschweiz im Fahrleitungsdienst eingesetzt bis es im März 2010 ausrangiert wurde. Anfänglich war das Fahrzeug als Ersatzteilspender für den Tm 232 182 vorgesehen. Ein Einsatz des Fahrzeugs bei einer Revision der Normalspurfahrleitung der Strecke Porrentruy - Bonfol liess die Idee aufkommen, dass man das Fahrzeug für den Fahrleitungseinsatz auf dem 75 Kilometer langen Meterspurnetz anpassen könnte. Anfang 2012 wurde mit dem Umbau begonnen und Ende August 2012 mit den notwendigen Probefahrten abgeschlossen. Der neu als Tm 2/2 511 bezeichnete Traktor steht ab September 2012 für Infrastruktur-Einsätze zur Verfügung.

 

 

September A

CJ Tm''' 9455
am 19. Juni 2010
in Mahlenwald.

CJ Tm 232 182
am 16. März 2011
in Zuchwil.

CJ Tm 2/2 511
am 30. Juli 2012
in Tramelan.

CJ Tm 2/2 511
am 3. September 2012
in Tramelan.

CJ Tm 2/2 511
am 3. September 2012
in Tramelan.

CJ Tm 2/2 511
am 3. September 2012
in Orange.

 

MGB HGe 4/4 36 am 1. September 2012 in Oberwald

Die Rhätische Bahn und Matterhorn Gotthard Bahn lassen im Sommer mehrmals den Alpine Classic Pullman Express verkehren. Dabei wird St. Moritz mit Zermatt verbunden. Zu dieser Fahrt gehört auch die Fahrt mit der Dampfbahn Furka Bergstrecke zwischen Realp und Oberwald während der historische Zug durch den Furka-Basistunnel fährt und am anderen Ende auf die Fahrgäste wartet. Am 1. September 2012 besteht der Zug aus der Zahnradlokomotive HGe 4/4 36 den Wagen D 4051 (1903 von SIG für die RhB erbaut), As 1143 (1931 von der SIG für die MOB erbaut), WR-S 3820 (1928 von SWS für die Berninabahn erbaut) und As 1144 (1931 von der SIG für die MOB erbaut).

 

September B

RhB D 4051
am 1. September 2012
in Oberwald.

RhB WR-S 3820
am 1. September 2012
in Oberwald.

RhB As 1144
am 1. September 2012
in Oberwald.

 

ZNLE E4MSU "GRIFFIN" am 21. September 2012 in Berlin

Die Lokomotivwerkstätte ZNLE im polnischen Gliwice hat dieses Jahr anlässlich der InnoTrans in Berlin eine vierachsige Schnellzugslokomotive für die drei Stromsysteme 3 kV GS, 15 kV 16,7 Hz und 25 kV 50 Hz vorgestellt. Es handelt sich um eine Güterzugslokomotive mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h, die auch vor Regionalzügen eingesetzt werden kann. Die Leistung beträgt wie bei den meisten bereits existierenden Produkten 5,6 MW. Je nach Anzahl Stromsysteme wiegt die Lokomotive zwischen 79 und 88 Tonnen. Die angekündigte Schnellzugsvariante hätte Drehgestelle für eine Maximalgeschwindigkeit von 200 km/h. Eine reine Dieselversion ist ebenfalls im Typenprogramm vorgesehen. Hier wäre die Dieselmotorleistung 2,3 MW.

 

September C

BLS RABe 515 001 am 29. September 2012 in Lyss

Stadler liefert der BLS von 2012 bis 2014 insgesamt 28 vierteilige Doppelstockzüge, die für die Linie S 1, S 3 und S 31 der Berner S-Bahn vorgeshen sind. Die 211 Tonnen schweren Züge sind 102,24 Meter lang und bieten 61 in der ersten und 274 Sitzplätze in der zweiten Klasse an. Mit je 2000 kW Dauerleistung pro Triebkopf erreicht der Triebkopf eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die Spitzenleistung des gesamten Zuges ist 6000 kW, was gutes Beschleunigen erlaubt. Seit dem 19. September 2012 sind die Züge als Alleinfahrer auf der Strecke Biel - Münchenbuchsee - Bern - Belp im Fahrplaneinsatz. Die Züge tragen die Bezeichnung MUTZ (Moderner Universeller TriebZug). Stirnseitig sind sie als MUTZ 001 ... angeschrieben. Die BLS-Fahrzeuge entsprechen den letzten Crash-Normen und haben deshalb im Vergleich zu den Doppelstockzügen RABe 511 der SBB eine verstärkte Front.

 

Oktober A

BLS RABe 515 004
am 19. September 2012
in Berlin.

BLS AB 515 202
am 29. September 2012
in Biel.

BLS RABe 515 002
am 29. September 2012
in Lyss.

 

SBB Be 6/8''' 13302 am 14. Oktober 2012 in Bauma

Von 1926 bis 1927 lieferten SLM in Winterthur und MFO in Oerlikon der SBB für den Güterverkehr am Gotthard die Ce 6/8''' 14301 bis 14318. Ab 1952 wurde die Höchstgeschwindigkeit dieser Krokodil-Lokomotiven von 65 auf 75 km/h erhöht. Ab 1973 wurde die Höchhstgescwindigkeit wieder auf 65 km/h reduziert, ohne dass die ab 1956 vergegebenen Nummern 13301 bis 13318 geändert wurden. Die Lokomotive Be 6/8''' 13302 wird von der Betriebgruppe 13302 unterhalten und betrieben und ist mit den notwendigen Zugsicherungen ausgerüstet, um auf dem schweizerischen Normalspurnetz zu verkehren.

 

Oktober B

SBB Be 6/8''' 13302
am 14. Oktober 2012
in Bauma.

SBB Be 6/8''' 13302
am 28. Oktober 2006
in Untervaz.

SBB Be 6/8''' 13302
am 14. Oktober 2012
in Bauma.

 

CJ Ee 936 151 und Tm 237 480 am 18. Oktober 2012 in Moutier

Am 18. Oktober 2012 überführte die Lokomotive Ee 936 151 der Chemins de fer du Jura den CJ-Traktor Tm 237 480 von Bonfol nach Tavannes. Die Ee 936 der CJ sind mit den notwendigen Zugsicherungen ausgerüstet, um Fahrten auf dem schweizerischen Normalspurnetz durchführen zu können. Der Tm 232 480 war 1962 an die Dreispitz-Verwaltung in Basel geliefert worden. Dieser bei der SBB als Tm''' bezeichnete Fahrzeugtyp weist einen diesel-elektrischen Antrieb auf. Der Fahrmotor treibt die Achse unter dem Führerstand an. Die vordere Triebachse sit mit der hinteren über Kuppelstangen verbunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in eigener Kraft 30 km/h. Um mit 60 km/h fahren zu können, muss das Motorritzel abegzogen werden. In diesem Zustand ist nur noch eine geschleppte Fahrt möglich. Von Tavannes wurde der Traktor Tm 237 480 nach Tramelan in die CJ-Werkstätte überführt, wo er eine Revision erhält. Dabei wird die Luftproduktion verbessert, um eine höhere Schöpfleistung zu erreichen. Ab Dezember 2012 wird dieser in Glovelier für das Beladen und Entladen von Normalspurwagen auf die meterspurigen Rollschemel eingesetzt.

 

Oktober C

CJ Ee 936 151
am 20. September 2011
in Tavannes.

CJ Ee 936 151
am 20. September 2011
in Tavannes.

CJ Ee 936 151
am 20. September 2011
in Tavannes.

 

TMR Beh 4/8 72 am 19. Oktober 2012 in Vernayaz

Nachdem die SNCF von 2006 bis 2008 sechs Adhäsions-Gelenktriebwagen Z 851 bis Z 856 von Stadler in Betrieb gesetzt hat, bestellten die Transports de Martigny et Régions (TMR) bei Stadler zwei sehr ähnliche Fahrzeuge, die mit zwei Zahnradtriebdrehgestellen ausgerüstet sind. Die 2011 gelieferten Fahrzeuge können technisch auf der Strecke Martigny - Le Châtelard - Chamonix - Le Fayet eingesetzt. Die Betriebsbewilligung für die Schweiz liegt vor und nun müssen in einem zweijährigen Verfahren auch die Versuche für die Zulassung für den französischen Streckenabschnitt gemacht werden. Bis dahin werden die beiden Triebzüge Beh 4/8 71 und 72 nur bis zum Grenzbahnhof Le Châtelard-Frontière eingesetzt.

 

November A

SNCF 75446 am 9. Oktober 2012 in Rennes

Die SNCF bestellte bei Alstom und Siemens insgesamt 433 Diesellokomotiven, die den Bestand für den Güterverkehr durchgehend modernisieren sollten. Schon kurz nach Auslieferung zeigte sich, dass viel zu viele Lokomotiven bestellt worden waren. Nach langen Verhandlungen konnte die Bestellung schlussendlich auf 200 Lokomotiven reduziert werden, die zwischen 2007 und 2012 geliefert wurden. Der 2000 kW starke MTU-Dieselmotor treibt einen Synchrongenerator an, der über die Traktionsumrichter die vier Asynchronmotoren speist. Die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h verhindert einen Einsatz vor Personenzügen obwohl die Lokomotiven der ersten Serie mit Zugsammelschiene ausgerüstet wurden. Elektrisch entsprechen die Lokomotiven sehr den von Siemens gebauten Herkules-Lokomotiven. Es wurden folgende Baulose an die SNCF geliefert:

2007 bis 2009: 75001 - 75099 für den Inlandverkehr
2009 bis 2010: 75101 - 75133 für Inland- und Auslandverkehr
2010 bis 2012: 75401 - 75468 für Inlandverkehr mit 2200 kW-Motor

Die Wirtschaftskrise setzte Fret SNCF heftig zu und die 200 schlussendlich gelieferten Lokomotiven war immer noch zu viel. Es kam zur Aufteilung unter Fret, Akiem und Infra. Fret SNCF hat noch 141 Lokomotiven im Bestand. Akiem ist die Lokomotivvermietungsgesellschaft der SNCF und hat vor allem modernen Lokomotiven übernommen, die zum Teil auch an die Konkurrenz vermietet werden. Die 38 Lokomotiven des Typs 75000 von Akiem sind in silbergrau gehalten. SNCF Infra hat auch 21 Lokomotiven dieser Serie übernommen und gelb umgespritzt.

 

November B

SNCF 75036
am 18. Juli 2007
in Longueau.

SNCF 75030+75029
am 19. Juli 2007
bei Capelle.

SNCF 75025
am 24. Juli 2007
in Noyelles-sur-Mer.

 

Divia 1004 am 17. November 2012 in Dijon Gare

Im Jahr 2012 wurden in Frankreich die Strassenbahnen Brest am 23. Juni 2012 und Dijon am 1. Septembre 2012 eröffnet. Beide Städte haben sich zusammengelschlossen und das Rollmaterial gemeinsam beschafft. Für Brest sind es 20 Strassenbahnen Citadis TGA 302 mit den Nummern 1001 bis 1020 und für Dijon 33, die von 1001 bis 1033 numeriert sind. Die Fahrzeuge unterscheiden sich in der Farbgebung. In Brest werden gut 14 Kilometer Y-förmige Strecke betrieben. In Dijon werden es ab dem 8. Dezember 2012 knapp 19 Kilometer sein, wenn die Linie 2 in Betrieb geht. Das Tramdepot befindet sich auf der Linie 2, die bis zur Betriebsaufnahme auf einem Teilabschnitt für Dienstfahrten Depot - Linie 1 genutzt wird. In Brest verkehrte von 1898 bis zu den Bombardierungen von 1944 ein Tram. Die Stadt Dijon hatte bereits zwischen 1895 und 1961 eine Strassenbahn. Heute gibt es in Frankreich Strassenbahnen in Angers, Bordeaux, Grenoble, Lille, Lyon, Le Mans, Marseille, Montpellier, Mulhouse, Nantes, Nice, Orléans, Paris, Rouen, Strasbourg, St-Etienne, Toulouse und Valenciennes. Überlebt hatten nur die beiden meterspurigen Betriebe in Lille und St-Etienne und die Normalspurlinie 68 in Marseille. Alle anderen wurden ab 1985 neu aufgebaut und sind alle normalspurig.

 

 

November C

Bibus 1015
am 9. Oktober 2012
in Brest Porte de Guipavas.

Divia 1018
am 18. November 2012
in Dijon Darcy.

Bibus 1019
am 9. Oktober 2012
in Brest Liberté.

 

SBB Eem 923 007 am 25 . November 2012 in Sursee

Butler heisst das neue Zugpferd von SBB Cargo. Diese Hybrid- oder Zweikraftlokomotive vom Typ Eem 923 setzt die über 60 Jahre alte Tradition der SBB fort, da ab 1950 die ersten Tem' in Betrieb gesetzt wurden. Ab 1954 wurde die stärkste Version Tem''' und ab 1967 die Tem'' in Betrieb genommen. Alle diese Fahrzeuge erlaubten es von den Stationierungsbahnhöfen aus auch die nicht elektrifizierten Gleise zu bedienen. Die neuen Eem 923 001 bis 030, die von Ende 2011 bis Ende 2013 durch Stadler in Winterthur geliefert werden, sind für den Streckeneinsatz konzipiert und haben deshalb auch eine wesentlich höhere maximale Traktionsleistung von 1500 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Die letzten Meter der Zustellung können dann auch auf nicht elektrifzierten Gleisen erfolgen, wobei die Traktionsleistung noch 290 kW beträgt. Mit der vollständigen Ablieferung der Eem 923 wird es bei SBB Cargo noch genau drei thermische Triebfahrzeugtypen geben: die Am 843 mit einer Motorleistung von 1500 kW, die modernisierten Tm IV, die neu Tm 232 heissen, sowie die Eem 923.

 

Dezember A

SBB Eem 923 005
am 19. September 2012
in Berlin.

SBB Eem 923 007
am 25. November 2012
in Triengen.

SBB Eem 923 001
am 25. November 2012
in Zofingen.

 

CJ Tm 231 180 am 7 . Dezember 2012 in Glovelier

Am 10. Dezember 2012 haben die Chemins de fer du Jura einen Teil des normalspurigen Manövers in Glovelier übernommen. Es umfasst grösstenteils das Auf- und Abschemeln von Normalspurwagen. Da der Bahnhof Glovelier nicht vollständig elektrifiziert ist, kann kein elektrisches Triebfahrzeug eingesetzt werden. Es kommt der Tm 231 180 zum Einsatz. Das Fahrzeug wurde 1962 von SLM und BBC als Tm''' 10 an die Dreispitz-Verwaltung in Basel geliefert. 1998 übernahmen die CJ den Traktor und bezeichneten ihn als Tm 237 480. Im Hinblick auf den Einsatz in Glovelier erhilet das Fahrzeug in der CJ-Werkstätte eine Revision. Dabei wurde die Luftproduktion verbessert und das Fahrzeug erhielt in Ahnlehnung an SBB-Fahrzeuge dieses Typs die Bezeichnung Tm 231 180.

 

Dezember B

Dreispitz Tm''' 10
am 1. September 1998
in Basel.

CJ Tm 237 480
am 18. Oktober 2012
in Tavannes.

CJ Tm 231 180
am 7. Dezember 2012
in Les Breuleux.

 

DB Schenker Rail Polska 5 170 020 am 11. April 2012 in Warszawa Wschodnia

DB Schenker Rail Polska teste im Frühling 2012 eine Vectron-Lokomotive mit Gleichstromausrüstung in Polen. Eine zweite Lokomotive wurde bei PKP Intercity eingesetzt. Dieser Lokomotivtyp erhielt im September 2012 die Zulassung für Polen. DB Schenker Rail Polska bestellte bei Siemens darauf 23 Lokomotiven dieses Typs, die zwischen 2012 und 2015 in abgeliefert werden. Am 20. Dezember 2012 übergab Siemens die beiden ersten Lokomotiven an die polnische Filiale von DB Schenker. Es handelt sich um die beiden im Frühling probeweise eingesetzten Lokomotiven. Die weiteren Lokomotiven werden nicht Nummern erhalten, die den beiden ersten Fahrzeugen folgen, da die polnische Aufsichtsbehörde die Nummern nach Leistungsklasse und Fahrzeugtyp zuteilt. Dabei werden in der Reihe 5 170 auch Traxx-Lokomotiven von Bombardier numeriert. Heute sind die Nummern 5 170 001 bis 019, 022 und 023 an Bombardier-Fahrzeuge von Koleje Mazowieckie, Railpool und Pol-Miedz Trans vergeben.

 

Dezember C

Siemens 5 170 021
am 12. April 2012
in Warszawa Wschodnia.

Siemens 5 170 021
am 15. April 2012
in Kraków Glówny.

DB 5 170 021
am 19. Dezember 2012
(Foto: Siemens).

 

 

 

 

 

 

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